offene Kinder- und Jugendarbeit

Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) ist wichtiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur von Städten und Gemeinden. Sie ist geprägt durch den bewusst offenen und niederschwelligen Ansatz. In Jugendzentren, Jugendtreffs und Jugendfreizeitstätten leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und zur Prävention von Problemlagen.

Hauptberufliche Fachkräfte der OKJA begleiten und fördern junge Menschen in den Kommunen. Der offene Ansatz, eine breite Palette fachlich differenzierter Methoden sowie professionelle und innovative Konzepte gehören zum Handwerkszeug der OKJA.  Fachkräfte der OKJA begleiten und fördern junge Menschen und tragen damit zu deren persönlichen Entwicklungen bei. Räume für junge Menschen, in denen eine freie und selbstbestimmte Entwicklung möglich ist und die zugleich einen geschützten Rahmen für die selbige bieten, leiten einen wichtigen Beitrag zu einer positiven gesellschaftlichen Entwicklung. 

 

 

 

Jugendtreffs und Netzwerk der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis 

Jugendtreffs im Landkreis

Im Landkreis Nürnberger Land gibt es aktuell sieben hauptamtlich betriebene Jugendtreffs & Jugendzentren:

Hier können sich Jugendliche treffen, miteinander chillen, Konzerte besuchen oder Billard spielen. Oft organisieren die Jugendtreffs Themen- oder Gruppenangebote, an denen man teilnehmen kann. Beispielweise ein Gaming Event oder den Girlstreff. Es gibt Angebote für alle und immer nach dem Motto: alles kann, nichts muss. Jugendtreffs bieten Räume ohne Verpflichtungscharakter. Jugendliche können können kommen und gehen. Sie können ihre Meinung äußern und diese vertreten. Jugendliche können mitbestimmen und Verantwortung übernehmen. Natürlich gibt es auch hier Regeln - Ausgrenzung und Gewalt werden nicht toleriert. 
Neugierig? Schau vorbei in Deinem JUZ - Du bist WIllkommen!

 

Fachgespräche offene Kinder- und Jugendarbeit

Zwei Mal pro Jahr findet im Landkreis das Fachgespräch der offenen Kinder- und Jugendarbeit statt. Der struktureirte Austausch dient der kollegiealen Beratung, der Informationsweitergabe und der Planung gemeinsamer, landkreisweiter Projekte. Moderiert wird der Austausch von der kommunalen Jugendarbeit im Kreisjugendring. Die Kommunale Jugendarbeit ist gemeindeübergreifend zuständig für den gesamten Landkreis. Sie steuert, setzt Impule und nimmt damit ihren beratenden Auftrag nach dem SGB VIII wahr. Am Fachgespräch nehmen regelmäßig alle hauptamtlichen Mitarbeitenden der Jugendtreffs im Nürnberger Land teil. Damit setzen wir uns gemeinsam für eine flächendeckende Vernetzung von Angeboten der Jugendarbeit ein.

Themen in der Vernetzung OKJA:

  • Jugendpolitische Bildungsarbeit (U-18 Wahlen, Fake or Real, Hallo Europa)  
  • Medienpädagogische Angebote (Gaming-Treff, E-Sports, Jugendmedienschutz)
  • Beteiligungsformate (Jugendzukunftswerkstätten)
  • Gesetzliche Grundlagen / Änderungen (Schutzauftrag)

Informationen für Städte und Gemeinden
Eine fachlich gut ausgestattete Jugendarbeit ist ein Gewinn für jede Kommune. Gerne beraten wir Städte und Gemeinden im Landkreis über Möglichkeiten, Standars und Perspektiven.