Presse und Infos

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5000 Euro für die Edelweißhütte        KJR feiert: 10 Jahre Ganztagesklasse 

4. Deckersberger Inklusionslauf

5000 Euro Spende für die Edelweißhütte

DECKERSBERG - Ganz im Sinne der Stifter erhielt die Jugendfreizeitstätte „Lern- und Erfahrungsraum Edelweißhütte“ einen Scheck über 5000 Euro von der „Sigrid und Joachim Radecke Stiftung“.  Gemeinsam mit Vertretern der Hypo Vereinsbank in Lauf, besuchte der Vorsitzende der Stiftung Hans-Georg Witt die Jugendfreizeitstätte am Deckersberg bei Happurg. Mit der finanziellen Unterstützung der Stiftung soll dort ein barrierefreies Leiterzimmer im Jugendhaus entstehen.

„Wir freuen uns diesen Scheck im Namen der Eheleute Radecke übergeben zu dürfen“ teilt Tobias Wolf Vermögens- und Nachfolgeplaner bei der HypoVereinsbank den anwesenden Vertretern des Lern- und Erfahrungsraum Edelweißhütte feierlich mit. Sigrid und Joachim Radecke waren zu Lebzeiten seine Kunden gewesen. Damit ihr Vermögen sinnvoll weitergegeben wird, haben  sie 2017 eine Stiftung ins Leben gerufen. Die Radeckes wollten benachteiligte Menschen unterstützen, die auf die Hilfe von anderen angewiesen sind. Auch Sebastian Brütting, Leiter der Hypo Vereinsbank in Lauf, war zur Scheckübergabe am Deckersberg mitgekommen. Er überzeigte sich, „ dass das Geld sinnvoll angelegt wird, um Jugendlichen etwas Schönes zu ermöglichen.“

Bei einer Führung über das Gelände der Edelweißhütte konnten sie sich dann selbst ein Bild machen, wohin die Spende geht – nämlich in den Ausbau eines barrierefreien Leiterzimmers im Jugendhaus.  Bruni Schmidt, Jens Durst und Mauricio Schneider, die Vertreter des Lern- und Erfahrungsraum Edelweißhütte waren sich einig: Mit dem Scheck über 5000 Euro ist ein wichtiger Grundstein gelegt für den barrierefreien Ausbau eines weiteren Leiterzimmers im Jugendhaus. Der Lern- und Erfahrungsraum Edelweißhütte ist eine Freizeiteinrichtung für Jugendgruppen, Vereine, Schulen und Bildungsträger. An den pädagogischen Programmen können auch Menschen mit Behinderung und sogar Rollstuhlfahrer teilnehmen.

Scheckübergabe auf der Edelweißhütte
Bild zeigt: links: Hans-Georg Witt (ehrenamtlicher Stiftungsvorstand), Sebastian Brütting (Filialleiter Hypo Vereinsbank in Lauf), Mitte: Jens Durst, Bruni Schmidt und Mauricio Schneider (Vertreter des Lern- und Erfahrungsraum Edelweißhütte), rechts: Tobias Wolf (Vermögens- und Nachfolgeplaner Hypo Vereinsbank)

Der KJR-Nürnberger Land feiert: 10 Jahre Ganztagsklasse in Hersbruck und Feucht!

Durch die Ausweitung der Ganztagsschulen in Bayern bieten sich neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit und Schule. Wir haben ein pädagogisches Konzept entwickelt mit dem Ziel den Schüler*innen neben dem Lernalltag sinnvolle Freizeitbeschäftigungen anzubieten und ihnen auch Bewegung, Entspannung und kreativ sein zu ermöglichen.

Seit 2009 arbeiten wir zusammen mit Mittelschule in Hersbruck und Feucht. Dort  bieten wir den Schüler*innen Abwechslung innerhalb des gebundenen Ganztags. Auch an der offenen Ganztagesschule Röthenbach sind wir mit Angeboten vertreten. 

„gebunden“ vs. „offen: zwei unterschiedliche Konzepte – ein Gedanke

In den gebundenen Ganztagsklassen in Hersbruck und Feucht sind die Kinder und Jugendlichen der 5. – 9. Klassen jeden Tag bis 15.30 an der Schule.

So ein Schultag kann sehr lang sein. Um sinnvolle Freizeitbeschäftigung in diesen Alltag zu bringen, hat der Kreisjugendring Nürnberger Land in Abstimmung mit den Schulleitungen ein Konzept zur Freizeitgestaltung für die Schüler*innen erstellt.

KJR  im Ganztag ist für die Schüler*innen der 5. bis 9. Klassen Freizeit vom Unterricht! Sie haben jedes Schuljahr dreimal die Möglichkeit, aus einem großen Kursangebot auszuwählen: z.B. aus diversen Sportarten (Fuß- und Handball, Klettern, Schwimmen, Bogenschießen, Tanzen) Handwerklichem (Elektronik – und Modellbau), unterschiedlichen Kreativem (Malen, Töpfern, Schmuck gestalten, Schulband) und vielem mehr. Durch die in Trimester eingeteilten, wechselnden Kurswahlmöglichkeiten, können die Kinder innerhalb eines Schuljahres mehrere Kurse aus dem Programmangebot auswählen.

Ehrenamtliche und Vereine machen es möglich

Es ist gar nicht so leicht, bei über 30 unterschiedlichen Kursen kompetente Kursleiter zu finden, die die Kinder vor- und nachmittags bei den Angeboten betreuen. Eines unserer Anliegen ist es, Vereine und Jugendverbände in die Schule und dadurch mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu bringen. In und um die Schule herum bieten ehrenamtliche Mitarbeiter regionaler Vereine den Schüler*innen ein buntes und vielfältiges Programm. So wird die Kegelgruppe zum Beispiel von Ehrenamtlichen aus dem Kegelverein, die Leichtathleten von einem Leichtathleten und die Nähgruppe von einer Schneiderin betreut. Bewegung, Kunst, Handwerk, Kochen, Spiele, Medien und Theater bereichern den Schulalltag, schaffen wichtige Räume zur Entspannung und tragen  zu einer ganzheitlichen Entwicklung der Kinder bei.

Betreuung nach der Schule in der offenen Ganztagsklasse

In der offenen Ganztagsklasse in Röthenbach werden die Jahrgangsstufen fünf bis acht jeden Nachmittag betreut. Gestartet wird nach dem Unterricht mit einem warmen Mittagessen für alle Schüler*innen in der Mensa, danach geht es weiter mit Hausaufgabenbetreuung und wenn alles erledigt ist, dann gibt es noch eine Stunde Freizeitbeschäftigung. Hier dürfen die Jugendlichen sich bei den unterschiedlichen Angeboten austoben, spielen oder sich auch einfach einmal nur entspannen.

Der KJR Nürnberger Land legt Wert auf die Qualität des pädagogischen Angebotes. Die Koordination, Planung und Durchführung erfordert viel Arbeit. Deswegen haben wir pädagogische Fachkräfte direkt an den Schulen vor Ort. Sie koordinieren den Einsatz der ehrenamtlichen Kursleiter, stehen mit Rat und Tat zur Seite und sind Ansprechpartner*innen für Schüler*innen und Lehrer*innen. Sie sind kompetente Vermittler*innen und stehen an der Schnittstelle zwischen Schule und Jugendarbeit.

 

 

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4. Deckersberger Inklusionslauf

Am 30.06.2019 war es einmal wieder soweit: Der Deckersberger Inklusionslauf fand auf dem Gelände des Lern- und Erfahrungsraum Edelweißhütte statt.

Über 400 Läufer*innen, unzählige Besucher und viele Kinder hatten sich versammelt um "laufend Gutes zu tun".

Sechs Stunden lang war die Laufstrecke beim 4. Deckersberger Inklusionslauf für alle Teilnehmer*innen offen. Für geübte Trailläufer*innen stand eine schöne 5km-lange Waldstrecke zur Verfügung. Wer es lieber gemütlich angehen wollte oder auf einen barrierefreien Weg angewiesen war, konnte auf einer leichten 500m-Strecke seine Runden drehen.

Für den guten Zweck Kilometer sammeln stand dabei im Vordergrund.

Der barrierefreien Gestaltung des Geländes der Jugendfreizeitstätte Lern- und Erfahrungsraum Edelweißhütte kommen die gesammelten Spendengelder zugute. Gelaufen werden durfte von zehn bis 16 Uhr jederzeit und so viel man wollte.

 

 

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3364 Kilometer für ein barrierefreies Gelände der Jugendfreizeitstätte Lern- und Erfahrungsraum Edelweißhütte

Unter der professionellen Moderation von Sebastian Weiß fiel um zehn Uhr der Startschuss. Ab da hatten die Läufer 6 Stunden Zeit, um je nach Ambitionen und Vermögen möglichst viele Kilometer zu laufen. Ob erfahrener Marathonläufer oder Laufeinsteiger, altes Eisen oder junges Gemüse, gehandicapt oder nicht – der Deckersberger Inklusionslauf zog unterschiedlichste Menschen an den Start, alle mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen.

Neben der Laufstrecke bot das bunte Rahmenprogramm des Kreisjugendrings Nürnberger Land vielerlei Unterhaltungs-Möglichkeiten. Die integrative Band „Schmetterlinge“ der Lebenshilfe Nürnberger Land e.V., die Tanzkinder „Let´s fetz“ der Elterngemeinschaft Schnaittach und die Tanzgruppe „Moves2Fit“  boten ein buntes musikalisches Unterhaltungsprogramm.

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Mitmach-Angebote wie z.B. Hochseilaktionen an der Jakobsleiter und dem Eichhörnchensprung, Bubble-Soccer-Spielen, Baumklettern, Buttons gestalten, Foto-Box oder der Lichtgewehr-Biathlon der SSG Schönberg sorgten für gute Laune bei den kleinsten und auch bei vielen erwachsenen Teilnehmern. Damit bei 40 Grad im Schatten keiner der fleißigen Läuferinnen und Läufer Probleme erleidet, gab es eine die Erste-Hilfe-Station der WW-Jugend Nürnberger Land und auch für ausreichende Getränke und Essen war gesorgt. Vor allem der Slush-Eis stand und die KJR-Mocktailbar sorgten für eine kleine Erfrischung bei den Gästen. Auch viele Angehörige, die als Zuschauer*innen mitkamen, entschlossen sich kurzfristig für eine kleine Laufrunde. Egal, ob stundenlang rennend oder für 30 Minuten walkend, jeder Kilometer und jeder Teilnehmer*in zählte.

ein paar Impressionen, Eindrücke und schöne Bilder erhalten Sie hier:

Facebook-Fotoalbum von Fotografin Michaela Ziegler (www.michaela-ziegler.de)

Beitrag vom Franken Journal

Bericht in der Runners World

 

 

 

2019_Gesamtprogramm_Inklusionslauf.pdf